Starke Kinder für eine starke Zukunft

 

Generationenübergreifendes Projekt für kreativ musikalische Freizeitgestaltung

Wir leben Musik denn Musik baut Brücken!

Im kommendem Jahr, am ersten Mai, feiern wir unseren dritten Geburtstag als Projekt. Dank der Unterstützung des QM - FF West und der Paul Gerhardt Kirchengemeinde, haben wir gerade in den letzten Monaten rasant an Fahrt aufgenommen. Aktuell haben wir, seit 07.2012, 37 feste Projektteilnehmer und so einige die einfach nur ab und an da sind. Durch den Songcontest der Gewobag. haben wir wirklich guten Zulauf und deshalb im Juli damit angefangen, die wirklich interessierten, als Mitglieder aufzunehmen. Beim Songcontest der Gewobag, 2012, haben wir mit „ Mein Lied (Milana)“ eines unserer eigenen Lieder, gesungen von Milana (10) und 99 Luftballons von Nena, gesungen von Nina and Friends, den zweiten Platz belegt. In der Juri saß kein geringerer als der Sänger und Moderator „Ben“. Seit dem kommen neue zuverlässige Mitglieder aller Altersgruppen. Unser Einstiegskonzept ist so aufgestellt, dass nicht nur Kinder und Jugendliche sondern auch Mama, Papa und selbst Opa und Oma mitmachen und alle zusammen gleichermaßen Freude am gemeinsamen lernen und entwickeln haben, also generationenübergreifend. Wir erarbeiten zur Zeit unser erstes Showprogramm.

Mit viel Stolz erfüllt uns, dass wir genau die Familien erreichen, die sich ansonsten keine musikalischen Freizeitangebote leisten können, die sozial schwachen Familien. Obwohl Gitarre, Gesang und Tanz lernen mit sehr viel Ergeiz und Fleiß verbunden ist, ziehen die Familien mit, jeder unterstützt jeden. Unser Wunsch, unsere musikalische Harmonie den Menschen mit nach Hause zu geben, geht voll auf. Gut ist, dass wir mittlerweile so gut mit Gitarren ausgerüstet sind, dass gerade Kinder, die sich keine Gitarre leisten können, wenigstens ab und an eine Gitarre, zum üben mit nach Hause nehmen können. Aber sehr viele unserer Mitglieder haben sich Gitarren gekauft und lernen nach unserer Methode den Einstieg. Bei fast 70 Songs, die wir mittlerweile geschrieben und komponiert haben, gibt es sehr viel zu lernen. Da viele unserer Songs mit unseren Mitgliedern entstehen, nimmt das Interesse an der Arbeit, an Shows und weiteren Songs bis zur Bühnentauglichkeit nicht ab und das bei jung und alt. Hier erfüllt uns mit Freude, dass wir nun auch die ersten Jugendlichen erreicht haben. In Zukunft kommt zu unserem Rock – Pop Mix auch noch Hip Hop und Rap hinzu, ohne dass wir von unseren textlichen Pfaden und Qualitäten abweichen, insbesondere auf Gewaltfreiheit und respektvollem Umgang bezogen.

Unser Erfolg kommt nicht von irgendwo, sondern durch unsere Arbeitsweise, ganz ohne Zwang und Druck. Davon hat jeder heutzutage mehr als genug!

Unsere Gitarre für Einsteiger baut sich auf die Gitarrenlernschule, ganz ohne Noten, von Peter Bursch auf. Und nun kommt es, zum lernen und üben schreiben wir eigene Songs, von ganz leicht für den Anfänger, bis ganz schön schwierig für Fortgeschrittene. Wir ergänzen die Methode Peter Bursch mit Singen und Tanzen. Genau so treffen wir die unterschiedlichsten Interessen und bringen sie auf der Bühne zusammen. Wir fördern mit unserer Arbeit die Konzentration, erweitern die Aufnahmefähigkeit, erhöhen die Leistungsfähigkeit, erweitern die Motorik, schulen die Teamfähigkeit durch Akzeptanz und Toleranz, denn alle Altersgruppen, Anfänger sowie Fortgeschrittene, Gitarristen, Sänger und Tänzer, üben immer zusammen. Jeder hilft jeden, der bessere Gitarrenspieler dem Einsteiger, beim Texte einstudieren und bestimmte Bewegungsabläufe hinzubekommen. Allein die Arbeit ergibt ein tolles harmonisches Bild. Bei den Jüngsten, die noch zu klein zum Gitarre lernen sind, sind unsere Übungen zum Takt und unsere musikalische Frühförderung, ein fester Bestandteil jeder Probe. Sie lernen so sehr schnell sich Texte zu merken und Singen, am liebsten eines unserer Namenslieder. Ein Kind, das ein Lied mit seinem Namen singt, dass ist einfach das beste für sein kleines Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Kinder und Menschen neigen weniger zu Gewalt und Kriminalität, das ist wissenschaftlich erwiesen.

Wir Kooperieren.: Mit der Paul Gerhardt Kirchengemeinde, wir dürfen kostenlos das Schwedenhaus nutzen, und sie sind der Träger und Verwalter, für die Fördergelder die wir für 2012 erhalten haben.

Mit der Gesop, Quartiersmanagement Falkenhagener Feld West, sie ist seit dem Beginn unseres Projekts an unserer Seite. Sie verhalf uns zu den ersten 1000 Euro Fördergeld für unsere ersten Gitarren und Gesangsanlage.

Wir sind befreundet mit „Stark ohne Gewalt e.V“, im Gespräch ist eine Art Musical, Hip Hop und unser Rock Pop Mix, zum Thema Gewaltfreiheit, Respekt, Toleranz und Akzeptanz in direkter Kooperation mit uns.

Ganz neu ist der Kontakt zu „Klang – Holz e.V.“, auch hier wird eine Kooperation mit uns angestrebt und erste Gespräche laufen.

Wie wir uns entwickelt haben, kann man bei jeder Probe sehen, sie ist für jeden Interessierten offen. Man kann mitmachen, helfen oder zuschauen und genießen. Wir haben tolle Eltern und auch Großeltern für unsere musikalische Arbeit als Helfer begeistert und sind eine echt bunte, sehr harmonische Gemeinschaft.

Nun ist es so, dass nur Nina und ich, Gerrit, nun schon seit einigen Jahren hauptberuflich, gegen den Widerstand weniger, z. B. dem Jobcenter, das uns sagte, „Dass nur, wer es sich leisten könne, sozial sein darf“, das Projekt bis hier hin erfolgreich gesteuert haben.

Unser kostenloses Freizeitangebot wird angenommen und bringt die Generationen zusammen. Unser musikalisches Einstiegskonzept mit dem Schwerpunkten Gitarre, Gesang und Tanz ab dem Kindergartenalter bis ins hohe Alter, geht voll auf. Das Konzept zum organisieren einer Gruppe und arbeiten mit den Familien, kann von interessierten und ein wenig musikalischen Menschen, mit Anleitung, schnell erlernt werden, Wir haben begonnen die ersten Projektleiter für neue Gruppen anzulernen.

Wie wir alle aus den Medien wissen, nimmt die Zahl derer mit geringem Einkommen stetig zu, und sozial schwache Familien findet man überall. Die Unzufriedenheit der Kinder und Jugendlichen, gerade der sozialschwachen Familien, über fehlende bezahlbare alternative Freizeitangebote führt zu der Kriminalität und Gewalt, von der wir fast tagtäglich hören. Dazu kommt die fehlende Kommunikation und riesiges Unverständnis zwischen den Generationen. Unser Angebot sollte tagtäglich, frei zugänglich und flächendeckend zur Verfügung stehen.

Das können wir nicht allein als Projekt auf der Schulter zweier Menschen und minimalster Förderung, auf die Beine stellen. Jetzt brauchen wir Hilfe, und das sind die aktiven Erwachsenen unseres Projekts. Mit Ihnen werden wir das Projekt in den Verein „ Starke Kinder für eine starke Zukunft“ umwandeln. Ziele des Vereins sollen sein, die Sicherung für das kostenlose Freizeitangebot und, es so vielen Menschen wie möglich zuggängig zu machen. Entwicklung weiterer kostenloser Angebote zur Unterstützung und Freizeitgestaltung der sozialschwachen Familien aller Generationen. Auf der anderen Seite soll der Verein den Menschen, die Hauptberuflich für die sozialschwachen Familien tätig sind, in Lohn und Brot bringen.

Das wollen wir erreichen. Wichtiges, um den sozialen Frieden ein wenig mehr ins Gleichgewicht zu bringen. Bessere Kommunikation zwischen den Generationen. Steigerung der Konzentration, Aufnahme – und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen. Ein wenig mehr Chancengleichheit und soziales Gleichgewicht zwischen arm und reich zu schaffen. Das benötigen viele, nicht nur sozialschwache, Familien.

01.11.2012 Gerrit Kapell

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